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25 Jahre Country-Music-Club 8.April 2006 |
25 Jahre CMC-Jubiläums-Party
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Text: Bevor aber die erste Band loslegte, präsentierten die Mavericks Line Dancers ihre erste choreografierte Tanz Show-Einlage unter der Leitung von Arthur Furrer. |
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Mit den Line Dances Tush Push, Jitterbuggin’, Think of Me,
Picknic Polka, Circle Waltz und Just Wright eröffneten die Tänzerinnen und
Tänzer den Abend. Nach dieser Marathoneinlage ging es dann los mit Live-Musik. Pinchitos Caliente aus Holland starteten den Abend mit einem originellen Intro: Die
Musiker kehrten dem Publikum ca. 20 Sekunden lang den Rücken zu und
produzierten einen sphärischen Sound, der dann nahtlos in den temperamentvollen
Groove der TexMex-Musik überging. Nicht nur die Instrumentierung stimmte,
sonder auch der Gesang wurde entsprechend des Genres in Spanisch interpretiert.
Nebst den zwei Akustik-Gitarren waren auch eine Telecaster (elektrische
Gitarre), E-Bass, Schlagzeug, Perkussion und natürlich auch der typische
Handorgelsound zu hören. Zaghaft begann sich die Tanzfläche zu füllen, bis
diese letztlich voll besetzt war. Der spanische Sänger und Gitarrist Gerardo
Romero Butron heizte recht früh ein und wollte jetzt schon wissen: „Is
everybody happy?“ Ein lautes Yeah schallte zurück. Die Stimmung begann zu
steigen. Wolter Scheffer, der virtuos und zum Teil sehr verspielt agierende
Akkordeonist, stimmte wie fast bei allen Titeln das Intro zu La Felicidad
an. Hier schien Patrick Jansen, der normalerweise singt und die Akustik-Gitarre
spielt, mehr Freude an der Cow Bell zu haben, die er im Rhythmus des Songs
zusammen mit dem Gast-Perkussionisten Ley Rohan spielte. Um die Stimmung hoch
zu halten, wurde der gleiche Song anschliessend a cappella noch mit dem
Publikum gesungen und gespielt. Gerardo sang die Worte La Felicidad und
das Publikum antwortete mit der richtigen Phrasierung von Oh, Oh, Oh, Oh, Oh!
Und weiter ging’s mit temperamentvoller Musik und Show, vor allem des Sängers.
Es hielt ihn nicht mehr auf der Bühne und so mischte er sich zuerst unter die
Tänzer bis er dann an einem Tisch eine blonde Dame in einer türkisfarbenen Jacke entdeckte, vor ihr auf
die Knie ging und sie bestimmt 20 Sekunden lang mit seinem Gesang bezirzte. Zwischen den beiden Sets ergriff unser Präsident und
Moderator des Abends, Heinz Scheller, das Mikrofon. Er bedankte sich bei Gerry
Stocker von Radio DRS3, Sue Frey von Radio BEO, David Bolli von Radio Munot, Frank Rickal von Radio Ostallgäu (Deutschland!) und Susanne Loacker
vom Tages-Anzeiger für die Unterstützung dieses Anlasses. Nicht vergessen
werden darf natürlich auch der Mann, der vor 25 Jahren diesen Club gegründet
hatte: Heinz Rudin. Auch ihm dankte Presi Heinz und Daniela überreichte ihm
einen Blumenstrauss. Dann war es endlich soweit! Die Hillbilly All Stars
aus den USA setzten zur Schlussrunde an. The Hillbilly All Stars sind: Chuck Mead (Guitar, Vocal), Jimmy Clark
(Pedal Steel, Fiddle), Jerry Dale McFadden (Piano, Backing Vocals), Mark Miller
(Bass, Backing Vocals) und Paul Deakin (Drums). Die fünf Jungs
eröffneten ihr Set mit zwei routiniert gespielten Songs. Gefallen haben hier
die Soli von Chuck, dem Gitaristen. Erstaunlicherweise mussten wir nicht so
lange auf den ersten Special Guest warten. Joy Lynn White mit ihrer
gefälligen und auch sehr typischen Country-Stimme zog das Publikum in ihren
Bann. Sie wurde von der Band begleitet und unterstützt diese mit ihrer
Akustik-Gitarre. Und schon wartete bereits der nächste Special Guest. Mark Collie,
auch mit Akustik-Gitarre bewaffnet, betrat die Bühne und wartete gar nicht
erst, bis er von den anderen Musikern vorgestellt wurde. Er tat es ganz einfach
selbst und heizte, ähnlich wie die Pintchitos Caliente zuvor, die Stimmung des
Publikums mit Yeah-Rufen an. Während seines ersten Kurzauftritts, auch er sang
drei Nummern, fiel mir doch die etwas eigenwillige Interpretation von Ring
Of Fire auf: Extrem lang und die Musiker mussten sich während des Songs
absprechen, in welche Richtung sie den spielen sollten. Danach gab es wieder
Joy Lynn White, die mit I Still Miss Someone einen Klassiker zum Besten gab, der sehr
ruhig begann und auch seine Wirkung beim Publikum nicht verfehlte. Die Bühne
war mit den beiden Special Guests und den Hillbilly All Stars voll besetzt.
Eine Nummer löste die andere ab. Positiv aufgefallen ist mir der Fiddle-Spieler
Jimmy Clark mit eindrücklichen Soli und den Fill Ins am richtigen Ort. Der
Pianist Jerry singt zwar gut, doch kamen die Pianosoli bei den schnellen Titel
etwas unmotiviert rüber. Akustisch war er neben den vielen Gitarren auch nur
schwer auszumachen! Aber das tat der ganzen Stimmung keinen Abbruch. Die
Tanzfläche begann sich zu verkleinern, weil das Publikum die ersten Meter vor
dem Bühnenrand nun für sich beanspruchte. Nach dem letzten Song sorgten die
Fans dafür, dass die Band noch eine Zugabe spielen durfte, obwohl die
Polizeistunde längst erreicht war. Ich habe gegen Ende des Abends spontan und wahllos Leute aus
dem Publikum gefragt, um deren Antwort auf die Frage, wie denn der Abend für
sie gewesen sei, zu erfahren. Hier die meistgenannten Adjektive, die für sich
sprechen: fantastisch, sensationell, wunderbar, super, geil und dann zum
Schluss noch diese steigernde Beschreibung: gut, sehr gut, absolut gut. Braucht
es da noch mehr Worte? Zum Schluss darf auf keinen Fall vergessen werden, dass
dieser Anlass ohne einen aktiven Vorstand kaum hätte realisiert werden können.
Da wurde viel Fronarbeit und Freizeit investiert, um einen solchen Event auf
die Beine zu stellen. Deshalb ein riesengrosses Dankeschön an (in
alphabetischer Reihenfolge) Bettina Bührer-Dengler, Marco Duss, Daniela
Müller-Smit, Martin Sailer, Heinz Scheller und Hugo Schenk. |
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